als püppi neu war, habe praktisch den ganzen tag auf sie ein gequatscht. die leute haben mich glaube ich für völlig bescheuert gehalten, weil ich mit diesem würmchen sprach. da kann mensch ja auch gleich selbstgespräche führen. ich hab alles was wir gemacht haben und vor allem was ich mit ihr gemacht habe kommentiert. als sie ein bisschen älter war, wurden meine worte weniger. zum ausgleich habe ich gesungen. den ganzen tag über. immer wieder. alles was mir einefallen ist. und heute? heute merke ich gar nicht, wenn wir seid einer stunde zusammen im wohnzimmer sind und ich die ganze zeit nichts gesagt habe. gar nichts. ich vergesse ihr zu sagen, wenn ich sie hoch hebe. ich vergesse ihr zu erklären, wo wir hin gehen. und sie freut sich so wenn ich mit ihr rede. aber gerade sind keine worte mehr da. leergeredet. ich habe das gefühl, dass unsere konversation in einer sackgasse steckt… da gehen sie hin, meine guten vorsätze. zum ausgleich plappert püppi immer öfter in die stille und erinnert mich daran, dass reden in der familie doch eigentlich was tolles ist…

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