Der erste teil des artikels lag hier schon was rum:

in vier zwei wochen ziehe ich um. also wir ziehen um. natürlich habe ich in den sechs monaten von der entscheidung nach baden-würtemberg zu ziehen und dem umzug noch freund*innen gefunden hier.  bisher habe ich ja nur ca. einmal jährlich mein wg zimmer in kisten verstaut und die wohnung gewechselt, umziehen ist ganz leicht wenn mensch nur seinen*ihren eigenen kram bewachen muss. das wird mein erster familienumzug und der erste mit umzugsunternehmen auch. ich bin da sehr dankbar für weil alle meine freund*innen auch eltern sind und die aufopferungsvollen jungen männer die dass letzte mal meinen umzug begleitet haben diesmal keine zeit haben. wenigstens bin ich nicht mehr hoch schwanger und kann dementsprechend mit anpacken. heute kommen die ersten unternehmen um ein angebot zu machen. letzte woche kamen die umzugsunternehmen um ihre angebote zumachen. aufregend das.

in den letzten tagen hatten wir die bude voll mit interessent*innen. und so sind auch schon nachmieter*innen gefunden. kein wunder bei 90 m^2  altbauwohnung, saniert, mit stuck, mitten im beliebtesten viertel der stadt und gar nicht mal so teuer. ach was hätte ich gerne alle vor die tür gesetzt und gesagt „nix da ich bleib hier“.

der mann ist jetzt die dritte woche nicht da. das ist doch kein zustand. also jetzt für mich, die in einer beziehung lebt, in der beide der meinung sind, dass das leben miteinander besser ist als ohne. und deshalb folgt jetzt das obligatorische „alleinversorgende eltern dieser welt wie macht ihr das bloß?“ bei dieser gelegenheit ein verweis (nicht das sie das nötig häte, schließlich wurde sie in der aktuellen nido erwähnt) auf maike von wegen die sehr eindrücklich vom leben als single mom berichtet  und seltsamerweise beim blogroll aktualisieren immer vergessen wurde.

gemerkt wie kompliziert alles wird, wenn mensch plötzlich mit baby allein ist, habe ich als ich zum zahnarzt musste. wie gut das ich hier freundinnen habe, die vorbei kommen und dann püppi hüten und meine tante, die wohnt zwei städte weiter, war auch zweimal da. jetzt hab ich die wurzelkanalbehandlung hinter mir und kann nur sagen alles ist besser als zahnschmerzen!

und auch sonst, ich warte jeden tag darauf, dass abend wird damit ich mich mal fünf minuten hinsetzen kann. dabei ist püppi eins von den netten babies/kindern, die eigentlich immer gut drauf ist… aber eben auch eins von denen das viel gesehen werden will und spielen, und beim tanzen auf den arm.

püppi übt gerade laufen und kommunizieren, also silben und gesten. sie macht „hamham“ wenn sie etwas essen möchte, das ich gerade habe, zum beispiel gerade beim frühstück, dinkelbrei und mangoapfel ist nicht nur lecker für babies, aber neu in diesem haushalt ist dass sie selber mehr fordert. und quietscht, wenn ich das glas aus dem kühlschrank nehme…

gestern hatte unsere haushaltshilfe ihre tochter dabei, weil sie nur nachmittas konnte und da ist das kind nicht mehr in der schule. die tochter ist acht und saucool… sie hat viel mit püppi gespielt und später haben wir zusammen die erbstückkammera vom mann terforscht, ich hab versucht ihr zu erklären wie fotografieren früher (1948) funktioniert hat (sie „diese bilder, die hinten schwarz sind und die man schütteln muss?“) und danach haben wir noch versucht rauszufinden, ob krokodile eine zunge haben (muss ich noch googlen, im tierbuch stand nix und das abgebildete krokodil hatte den mund zu. edit: ja haben sie ist aber mit dem gaumen verwachsen) und zu guter letzt hab ich ihr noch gezeigt wie plattenspieler funktionieren, das prinzip einer schallplatte und eines mixers erklärt und wie scratchen funktioniert. ja, unser haus ist voll mit altmodischer technik… dabei viel mir auf, das familienfreundliche arbeitszeiten und so immer nur für akademikerinnen diskutiert wird. naja meistens zumindest.

so ich hör jetzt in der mitte auf wpüppi beim unbeobachet auf dem rechner rumdrücken den artikel veröffentlicht hat…

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